Dachformen in der Übersicht

Wer sein Traumhaus baut, sehnt sich nach mehr als nur dem sprichwörtlichen Dach über dem Kopf. Dennoch: Das Dach ist ein wichtiger Teil des künftigen Eigenheims! Es schützt vor Wind und Wetter, gibt dem Haus aber auch sein charakteristisches Erscheinungsbild. Im Folgenden haben wir die gängigen Dachformen sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile einmal zusammengestellt.

Satteldach

Einfamilienhäuser mit Satteldach werden bei  BauIdee am häufigsten gebaut. Das Dach besteht aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen. Die Konstruktion dieser Dachform wird als Sparren- oder Pfettendach ausgeführt, wodurch eine Vielzahl an unterschiedlichen Dachneigungen und Drempelhöhen möglich ist. Am gängigsten ist eine Dachneigung von 45°. Das Satteldach ist wind- und wetterfest, es wird meist mit Ziegeln oder Dachsteinen eingedeckt. Diese sind oft aus Naturmaterialien hergestellt.

Vorteile:

  • Klassische Dachform, die in den meisten Baugebieten gebaut werden kann
  • Witterungsbeständig
  • Viele Gestaltungsmöglichkeiten (farbige Dachziegel oder Gauben)
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile:

  • Wohnraumverlust durch die Dachschräge
  • Licht kommt nur durch Dachfenster oder Gauben unters Dach

Wer ein Haus mit Satteldach bauen und gleichzeitig die volle Raumhöhe im Obergeschoss nutzen möchte, findet bei Heinz von BauIdee das passende Haus. Unser Haustyp Variant bietet beides.

Walmdach und Zeltdach

 

Ein Walmdach ist an allen vier Seiten des Hauses geneigt. Die beiden Giebelschrägen werden dabei als Walm bezeichnet.

Auch Walmdächer sind sehr robust und langlebig. BauIdee-Bauherren entscheiden sich bei einem Bungalow oft für ein Walmdach. Alternativ dazugibt es auch das Zeltdach, dieses hat ebenfalls vier geneigte Seiten, die oben spitz zulaufen. Dies ist die bevorzugte Dachform für moderne Stadtvillen.

Vorteile:

  • Robuste Dachform
  • Keine Dachschrägen
  • Modernes Design, das sich gut ins innerstädtische Stadtbild einfügt

 

Nachteile:

Das Zeltdach nur bei quadratischen Häusern gedeckt werden.

Pultdach

 

Ein Pultdach ist ein Dach mit nur einer Dachseite – es erinnert an ein Schreibpult. Die obere Kante bildet dabei den Dachfirst und die untere die Traufe. Das Pultdach gibt es in verschiedenen Neigungswinkeln, oft sieht man sie aber als „abgeschrägte Flachdächer“. Das Design dieser Dachform ist sehr modern.

 

Vorteile:

  • Kein Wohnraumverlust im Obergeschoss
  • Modernes Design
  • Dach kann mit Ziegeln gedeckt werden

 

Nachteile:

  • Es gibt nur eine Dachseite
  • Je nach Dachneigung evtl. aufwändigere Abdichtung als bei den anderen Dächern, daher ggf. teurer
  • Bei Ausrichtung der Dachseite nach Norden keine Solaranlage möglich

Flachdach

 

Ein Flachdach hat – wenn überhaupt nur einen geringen Neigungswinkel. Diese moderne Dachform feiert gerade im Jahr des Bauhaus-Jubiläums ein Comeback. Fans geradliniger Architektur schätzen das Flachdach für seine schnörkellose Anmutung.

Vorteile:

  • Bei Wartungsarbeiten leicht zugänglich
  • Gestalterische Freiheit im Grundriss (auch für spätere Erweiterungen)
  • Kein Raumverlust durch Dachschrägen

 

Nachteile:

  • Geringere Lebensdauer und wartungsintensiver als Dächer mit Ziegeln
  • Benötigte Abdichtungsmaterialien wie z. B. Bitumen und Kunststoffe sind nicht umweltverträglich
  • In den Regionen mit großen möglichen Schneefallmengen muss das Dach für entsprechende Maximallasten auch wirklich tragfähig sein.

 

Tipp:

Erkundigen Sie sich im Vorfeld, welche Auflagen es hinsichtlich der Dachform in Ihrem Baugebiet gibt! Nicht in allen Baugebieten ist ein Flachdach erlaubt.